Prolongation
- Verlängerung bei Ihrer bisherigen Bank
- Kein Bankwechsel, kaum Aufwand
- Ein Marktvergleich kann bessere Konditionen aufzeigen
Wenn die Sollzinsbindung endet, wird Ihre Finanzierung neu verhandelt — und wer ausschließlich das Angebot der Hausbank prüft, verzichtet möglicherweise auf attraktivere Alternativen. Wir vergleichen rechtzeitig Angebote aus unserem Partnernetz und finden eine passende Anschlusslösung.
Am Ende der Zinsbindung haben Sie mehr Möglichkeiten, als die meisten Banken erwähnen. Welche passt, hängt von Restschuld, Zinsniveau und Ihrem Zeithorizont ab.
Ab jetzt lohnt der Blick auf den Markt. Mit einem Forward-Darlehen lässt sich der heutige Zins bis zu 60 Monate im Voraus festschreiben — gegen einen kleinen Aufschlag.
Jetzt werden die Angebote konkret. Viele Banken bieten Forward-Zeiträume von 6–12 Monaten sogar ohne oder mit minimalem Aufschlag an. Wir holen die Konditionen ein.
Spätestens jetzt sollte der Anschluss stehen. Die alte Bank schickt ihr Prolongationsangebot oft erst kurz vor Schluss — mit Vergleichsangeboten in der Hand verhandeln Sie aus einer starken Position.
Nach §489 BGB können Sie jedes Immobiliendarlehen 10 Jahre nach Vollauszahlung mit 6 Monaten Frist kündigen — auch mitten in einer längeren Zinsbindung, ohne Vorfälligkeitsentschädigung.
Ein Prolongationsangebot ist bequem, aber nicht automatisch die wirtschaftlich attraktivste Lösung. Ein Vergleich mit anderen Darlehensgebern kann sich deshalb lohnen. Schon 0,3 Prozentpunkte Unterschied machen bei 200.000 € Restschuld über zehn Jahre mehrere tausend Euro aus. Der Wechsel selbst ist unkomplizierter als gedacht.
Für die Wartezeit bis zur Auszahlung berechnen Banken einen Aufschlag auf den Sollzins — je nach Bank und Vorlaufzeit häufig in der Größenordnung von 0,01–0,03 Prozentpunkten pro Monat. Kurze Forward-Zeiträume sind oft aufschlagsfrei. Ob sich die Absicherung lohnt, hängt von Ihrer Zinserwartung ab — wir rechnen es transparent vor.
Ja — ein Forward-Darlehen ist ein verbindlicher Vertrag und muss zum vereinbarten Termin abgenommen werden, auch wenn die Zinsen zwischenzeitlich gesunken sind. Deshalb gilt: Ein Forward ist eine Versicherung gegen steigende Zinsen, keine Wette. Wir besprechen vorher ehrlich, ob die Absicherung zu Ihrer Situation passt.
Reagieren Sie nicht, läuft Ihr Darlehen meist automatisch mit variablem Zins weiter — in der Regel spürbar teurer und jederzeit änderbar. Spätestens drei Monate vor Ablauf der Zinsbindung sollte Ihre Entscheidung stehen.